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Was macht man eigentlich als….


...Bankkaufmann/-kauffrau?

Annemieke Müller absolviert eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland Logo-Sparkasse-Hameln-Weserbergland

Warum hast du dich bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland beworben?

Bei mir hat die persönliche Ebene eine Rolle gespielt. Vor Jahren habe ich ein Sparbuch und später dann auch mein erstes Girokonto bei der Sparkasse eröffnet. Auch meine Familie und viele meiner Freunde sind Sparkassenkunden. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass mindestens jeder Zweite in Deutschland sein Konto bei einer Sparkasse führt. Als ich mir also Gedanken bezüglich meiner beruflichen Zukunft im Finanzbereich machte, hatte ich unweigerlich das Bild der vertrauten Sparkasse im Kopf. Die Sparkasse ist ein Institut mit Gesicht, das ihr durch die Mitarbeiter in unserer Region gegeben wird. Die Regionalität war mir bei der Bewerbung ebenfalls wichtig. Wenn ich bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland ausgebildet werde, kann ich in vor Ort für meine Region arbeiten.

Wie gestaltet sich die Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse?

Vielseitig. Den größten Teil der Ausbildung bildet die Kundenberatung in einem unserer vielen Beratungszentren. Als Azubi gewinnt man einen umfassenden Überblick über Produkte und Abläufe in einem Kreditinstitut und lernt dabei viele Kundinnen und Kunden kennen. Auch in der Immobilienberatung und dem Kreditgeschäft gewinnt man Erfahrungen. Begleitend zum praktischen Teil gehört zur Ausbildung natürlich auch der Besuch der Berufsschule, in der einem das Fachwissen vertiefend vermittelt wird.

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung bei der Sparkasse?

Die Sparkasse Hameln-Weserbergland ist in unserer Region stark engagiert. So ergibt es sich, dass ich während der Ausbildung die Möglichkeit habe, an regionalen Events und Veranstaltungen nicht nur teilzunehmen, sondern auch aktiv hinter den Kulissen mitzuwirken, wie beispielsweise bei der alljährlichen Hamelner Sportgala. Ich besuche auch verschiedene Seminare und Beratungstrainings, dir mir helfen, selbstbewusst und sicher aufzutreten und mich schon während meiner Ausbildung optimal auf den Beruf vorbereiten.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?

Der Kundenkontakt macht mir den meisten Spaß. Jeden Tag kommen Menschen auf einen zu, die von ihren Plänen und Wünschen oder ihren geschäftlichen Projekten erzählen. Ob es sich um die Finanzierung des Traumautos oder die geplante Selbstständigkeit handelt, wir versuchen dann

passende Lösungen zu entwickeln. Und da bietet unsere kompetente Beratung und Betreuung eine breite Palette an Möglichkeiten. Dazu kommt das Teamwork mit sympathischen Kollegen, die bei Fragen unterstützten, viel beibringen, erklären und tolle Tipps geben.

Über die Sparkasse Hameln-Weserbergland

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Hameln-Weserbergland ist mit 40 Standorten so nah am Menschen wie kein anderes Kreditinstitut in unserer Region. Unsere gut ausgebildeten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten angemessene und individuell angepasste Beratungen, die sich an den Wünschen, Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden orientiert. Durch die Verbundenheit mit der Region und den hier lebenden Menschen tritt sie nicht nur als Förderer des regionalen Lebens in den Bereichen Kunst und Kultur, Heimat- und Denkmalpflege auf, sondern unterstützt den heimatlichen Breitensport ebenso wie soziale Einrichtungen, Initiativen und die heimische Wirtschaft.

Bilder: Annemieke Müller, Hauptstelle der Sparkasse Hameln-Weserbergland am Markt © Sparkasse Hameln-Weserbergland

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...Holzmechaniker/in, Posterer/in, Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik?

Die Wilkhahn - Wilkening+Hahne GmbH+Co.KG in Bad Münder stellt hochwertige Büro- und Konferenzeinrichtungen her. Das Unternehmen verfolgt hohe Anforderungen an die Gebrauchsqualität, Formgebung und Langlebigkeit der Möbel und steht weltweit für „Design made in Germany“.

Jan Engers ist bei Wilkhahn Auszubildender zum Holzmechaniker im dritten Lehrjahr.

Wie haben Sie herausgefunden, welches Berufsfeld das richtige für Sie ist?

Ich habe bei Wilkhahn ein Praktikum als Holzmechaniker gemacht. Es hat mir sehr gut gefallen, sodass ich in diesem Berufsfeld eine Ausbildung machen wollte.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Wilkening und Hahne GmbH entschieden?

Das Betriebsklima und das Arbeiten bei Wilkhahn haben mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich um einen Ausbildungsplatz beworben.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

Wichtig ist, Spaß am Arbeiten mit dem Werkstoff Holz zu haben. Außerdem braucht man ein technisches Verständnis und mathematische Grundkenntnisse. Als Schulabschluss reicht ein guter Hauptschulabschluss, ein Realschulabschluss wird aber lieber gesehen.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut und wie lange dauert sie?

Die Ausbildung dauert drei Jahre, das erste Jahr wird in der Berufsschule absolviert.

Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Alltag? Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Zu den alltäglichen Aufgaben eines Holzmechanikers gehören das maschinelle Bearbeiten von Holz-Werkstoffen oder auch ihre Bearbeitung von Hand. Am meisten Spaß macht mir das Arbeiten an den Maschinen und das Einstellen der Maschinen.

Gibt es verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die Sie während der Ausbildung durchlaufen werden?

Ja, ich lerne den kompletten Bereich der Tische-Fertigung kennen. Hier liegen bei Wilkhahn die Hauptaufgaben des Holzmechanikers.

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Ich könnte mich zum Holztechniker weiterbilden oder einen Meister-Abschluss in diesem Berufsbild machen. Möglich ist auch, nach der Fachhochschulreife ein Studium zum Holzingenieur zu absolvieren.

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Marvin Schulz lernt bei Wilkhahn im ersten Ausbildungsjahr den Beruf des Polsterers.

Wie haben Sie herausgefunden, welches Berufsfeld das richtige für Sie ist?

Mein Stiefvater hat mein Interesse für einen Beruf in der Möbelbranche geweckt. Ich habe ein Praktikum absolviert und den Beruf des Polsterers für mich entdeckt.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei Wilkening und Hahne GmbH entschieden?

Wilkhahn ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das in einer Vielzahl an Berufen ausbildet, unter anderem den Beruf des Polsterers. Das Arbeitsklima im Unternehmen ist gut und es gibt die Möglichkeit, viele verschiedene Abteilungen kennen zu lernen. Ich finde die Ausbildung sehr abwechslungsreich.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

Wichtig sind handwerkliches Geschick, Fingerspitzengefühl und mathematische Kenntnisse. Ein Hauptschulabschluss ist zwar theoretisch ausreichend, aber ein Realschulabschluss ist zu empfehlen.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut und wie lange dauert sie?

Die Ausbildung zum Polsterer dauert drei Jahre. Im ersten Lehrjahr werden die Grundlagen vermittelt: die Heranführung an Stoffe, Werkzeuge und Arbeitsabläufe. Das Nähen, Beziehen und Polstern wird geübt. Im zweiten Lehrjahr wird das Gelernte gefestigt und optimiert. Im dritten Lehrjahr geht es um die Fertigung kompletter Möbelstücke und die Entwicklung von Prototypen - das Gelernte wird nun abgerufen.

Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Alltag?

Zu meinen täglichen Aufgaben gehören die Arbeit mit dem Druckluft-Tucker und das Zuschneiden von Stoffen. Täglich müssen Möbel neu bezogen oder aufgepolstert werden. Auch das Nähen kommt kommt nicht zu kurz. Am meisten Spaß macht mir das Aufpolstern - hier sehe ich, wie aus einem alten Stück etwas Neues wird.

Gibt es verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die Sie während der Ausbildung durchlaufen?

Ja, wir haben bei Wilkhahn eine eigene Ausbildungswerkstatt, in der wir den größten Teil unserer Ausbildung verbringen. Wir lernen auch weitere Abteilungen kennen, zum Beispiel den Zuschnitt, die Näherei oder Polsterei.

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Ich kann die Gesellenprüfung ablegen und mich dann weiterbilden, zum Beispiel zum Meister. Auch ein berufsspezifisches Studium ist möglich.

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Mirco Imhoff ist bei Wilkhahn Auszubildender zum Verfahrensmechaniker im zweiten Lehrjahr.

Wie haben Sie herausgefunden, welches Berufsfeld das richtige für Sie ist?

Ich habe bei Wilkhahn ein Praktikum als Holzmechaniker gemacht. Dann wurde mir noch ein weiteres Praktikum als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik vorgeschlagen. Diese Arbeit hat mir viel Spass gemacht und ich habe mich um einen Ausbildungsplatz beworben.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Wilkening und Hahne GmbH entschieden?

Mir hat das Unternehmen im Praktikum sehr gut gefallen, vor allem der gute persönliche Umgang miteinander.

Welche Voraussetzung sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

Ein guter Hauptschulabschluss, besser noch ein Realschulabschluss, werden erwartet. Außerdem ist es wichtig, motiviert zu sein und großes Interesse an der Ausbildung zu haben.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut bzw. wie lange dauert sie?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Auszubildenden lernen verschiedene Abteilungen in der Produktion kennen und sammeln so viel Erfahrung.

Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Alltag? Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Meine Hauptaufgaben sind das Schleifen, Lackieren und Polieren. Am meisten Spaß macht mir das Lackieren von Werkstücken.

Gibt es verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die Sie während der Ausbildung durchlaufen werden?

Ja, ich durchlaufe mehrere Abteilungen, die sich mit der Oberflächentechnik befassen.

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Es ist möglich, sich zum Beschichtungstechniker weiterzubilden. Wenn ich in der Berufsschule Fach Englisch dazu wähle und insgesamt einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 erreiche, könnte ich im Anschluss mein Abitur machen.

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...Chemielaborant/in?

Kevin Walker absolviert seit September 2014 eine Ausbildung im Berufsbild Chemielaborant bei der Dr. Paul Lohmann GmbH KG. Er lernte das Unternehmen zuvor im Rahmen eines Praktikums kennen.

Wie haben Sie herausgefunden, welches Berufsfeld das richtige für Sie ist?

In der Realschule, die ich absolvierte, wurden wir schon früh über viele Berufsgruppen informiert, wobei dort nie ein Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche Berufe gelegt wurde. Da mich diese Schulfächer aber am meisten interessierten, betrachtete ich mir die passenden Berufe und suchte diesbezüglich entsprechende Ausbildungsbetriebe.

Die Dr. Paul Lohmann GmbH KG bildete mein Interessengebiet ab. Zunächst bewarb ich mich um einen Praktikumsplatz, um in das Berufsbild des Chemielaboranten Einblick zu nehmen. Die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt, und meine Affinität zu den naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie, Mathematik, Biologie und Physik bestärkte mein Interesse und meinen Berufswunsch.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Dr. Paul Lohmann GmbH KG entschieden?

Durch die große Menge von verschiedenen Produkten entsteht eine große Abwechslung im Arbeitsalltag, da eine große Palette an Produkten auch eine größere Menge an Messmethoden bedeutet. Das gute Arbeitsklima rundete meine Entscheidung ab.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Ausbildungsberuf Chemielaborant/in mitbringen (Interessen, Schulabschluss…)?

Geschicklichkeit, Hand-Augen-Koordination, Beobachtungsgenauigkeit, Aufmerksamkeit, Durchhaltevermögen, technisches Verständnis und Verantwortungsbewusstsein sind Grundvoraussetzungen, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu garantieren.

Für den Beruf des Chemielaboranden sollte ein qualifizierter Realschulabschluss und / oder ein erfolgreich abgeschlossenes Berufsgrundschuljahr vorhanden sein. Des Weiteren sollte man über ein ausgeprägtes naturwissenschaftliches Interesse verfügen, eine systematische und präzise Arbeitsweise bevorzugen und Interesse an Laborversuchen und chemischer Analyse mitbringen. Auch gute Englischkenntnisse sind nicht unerheblich.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut bzw. wie lange dauert sie?

Es handelt sich um eine duale Ausbildung, die 3,5 Jahre lang dauert. Im ersten Ausbildungsjahr wird die Justus-von-Liebig-Berufsschule in Hannover zwei Mal wöchentlich, im zweiten Ausbildungsjahr einmal pro Woche absolviert

Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Alltag? Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Es gibt bei uns im Ausbildungsbetrieb zwei Arten von Phasen, die während der Ausbildung immer wiederkehren. Einmal die Übungsphase, die das Üben für die theoretischen und praktischen Prüfungen ausmacht und die Abteilungsphase, bei der wir lernen, wie bei uns im Ausbildungsbetrieb gearbeitet wird. Dabei werden uns die Grundlagen für den täglichen Umgang mit Chemikalien vermittelt. Die Abwechslung zwischen den Aufgaben sorgen dafür, dass der Ausbildungsberuf täglich neue Herausforderungen an uns stellt und nie langweilig wird.

Gibt es verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die Sie während der Ausbildung durchlaufen werden?

Bei uns im Ausbildungsbetrieb gibt es zwei Abteilungen. Eine davon ist das Qualitätskontrolllabor. Hier verbringen wir die meiste Zeit unserer Ausbildung in den verschiedenen Bereichen. Dazu zählen unter anderem die Mikrobiologie, physikalische Eigenschaften, Titration, Dünnschichtchromatographie, Identitätsüberprüfung oder auch Spektroskopie. Die zweite Abteilung ist die FEA (Forschung, Entwicklung und Anwendung). Dort werden wir sporadisch eingesetzt, um bei der Erstellung Verbesserung von Herstellungsverfahren und Produkten mitzuwirken.

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Nach unserer Ausbildung können wir zwei Wege der Weiterbildung einschlagen. Zum einen steht uns der Weiterbildungsweg zum Industriemeister, Chemie/Chemotechniker und danach weiter zum Fach- und Betriebswirt offen. Oder wir studieren und absolvieren unseren Bachelor. Mit dem Bachelor öffnen wir uns den Weg, um unseren Master und danach vielleicht auch unseren Doktor zu absolvieren.

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...Bankkaufmann/-kauffrau?

Lara Elsner und Cindy Harmening absolvieren eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank Hameln-Stadthagen.Volksbank HM Stadthagen

Wie haben Sie herausgefunden, welches Berufsfeld das richtige für Sie ist?

Lara Elsner: Während meiner Schulzeit machte ich mir bereits Gedanken über meinen weiteren beruflichen Lebensweg. Nach dem Abitur war ich noch völlig unentschlossen und absolvierte zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr. Während dieser Zeit merkte ich schnell, dass mir die Arbeit mit Menschen viel Freude bereitet. Nach Recherchen im Internet und Gesprächen mit Freunden und Bekannten bin schließlich auf den Ausbildungsberuf der Bankkauffrau aufmerksam geworden. Der Tätigkeitsbereich der Bankkaufleute umfasst viel Kontakt mit Menschen, erfordert Kreativität, eine strukturierte Arbeitsweise und eine hohe Eigenmotivation. Diesen Herausforderungen wollte ich mich gerne stellen.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Volksbank Hameln-Stadthagen entschieden?

Cindy Harmening: Allgemein war mir bei der Auswahl meines Ausbildungsbetriebes wichtig, dass ich viel Kontakt mit Menschen habe und im wirtschaftlichen Bereich arbeiten werde. Mit der Volksbank Hameln-Stadthagen fühle ich mich bereits seit meiner Kindheit verbunden, denn ich habe seither mein Konto dort. Besonders überzeugt hat mich die Präsenz der Volksbank vor Ort und ihr starkes Engagement in der Region. Die Volksbank Hameln-Stadthagen unterstützt vielfältige Projekte und zahlreiche Vereine.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Ausbildungsberuf „Bankkaufmann/-frau“ mitbringen?

Lara Elsner: Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz ist zunächst ein erfolgreicher Realschulabschluss oder (Fach-) Abitur. Gleichzeitig spielen soziale Kompetenzen eine wichtige Rolle. Wer Bankkaufmann bzw. –frau werden will, sollte engagiert, offen, teamfähig und motiviert sein. Aber auch das Interesse an wirtschaftlichen Themen darf keinesfalls fehlen.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut bzw. wie lange dauert sie?

Cindy Harmening: Die dreijährige Ausbildung findet im dualen System statt. Dies bedeutet, dass wir durch den theoretischen Berufsschulunterricht die erforderlichen Fachkenntnisse für das Bankwesen vermittelt bekommen. Der praktische Teil und damit die Umsetzung der theoretischen Kenntnisse erfolgt in den Haupt- und Geschäftsstellen und in verschiedenen Fachabteilungen der Bank.

Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Alltag? Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Lara Elsner: Der Beruf bringt sehr viel Abwechslung mit sich. Im Fokus liegt die Kundenberatung, wo primär Kundenwünsche, zum Beispiel Eröffnungen von Girokonten, bearbeitet werden. Auch die Vor- und Nachbereitung von Beratungsgesprächen nimmt einen hohen Stellenwert ein und macht mir persönlich am meisten Spaß! Denn im Kontakt mit den Kunden ist es wichtig, sich schnell auf verschiedene Charaktere einzustellen und das erlernte theoretische Wissen in der Praxis anwenden zu können.

Gibt es verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die Sie während der Ausbildung durchlaufen werden?

Cindy Harmening: Um einen bestmöglichen Einblick zu erhalten, besuchen wir während unserer Ausbildung verschiedene interne Fachabteilungen, wie beispielsweise die Kreditsachbearbeitung, die Vermögens- und Wertpapierabteilung, das Rechnungswesen und den Zahlungsverkehr. Beim Wechsel in neue Geschäftsstellen lernt man viele verschiedene Mitarbeiter kennen - das macht die Ausbildung noch spannender!

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Lara Elsner: Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau/Bankkaufmann gibt es verschiedene bankspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten. Unsere Akademie bietet eine Reihe von Schulungen und Seminaren an. Ebenso werden in der Volksbank Hameln-Stadthagen selbst kontinuierlich Schulungen und Trainings, zum Beispiel zum Wertpapierspezialisten oder Firmenkundenbetreuer, durchgeführt. Planen wir, eine Fach- oder Führungslaufbahn einzuschlagen, besteht die Möglichkeit, berufsbegleitende Abschlüsse wie den Bankfachwirt, den Bankbetriebswirt und/oder den Dipl. Bankbetriebswirt / Bachelor of Arts, zu erlangen.

Bilder: Lara Elsner, Cindy Harmening © Volksbank Hameln-Stadthagen

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...Gerber/Gerberin?Logo Heller Leder

Toni Ulrich hat eine Ausbildung zum Gerber bei der Heller-Leder GmbH & Co. KG in Hehlen, Holzminden, absolviert. Das Familienunternehmen beschäftigt 186 Mitarbeiter und produziert Leder für viele Einsatzbereiche, zum Beispiel für Polstermöbel, Lederwaren oder Automobile.

Wie sind Sie zur Wahl Ihres Ausbildungsberufes gekommen?

Über eine Betriebsführung bei Heller-Leder, die von der Schule organisiert wurde, bin ich auf das Berufsbild aufmerksam geworden. Ich habe dann ein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolviert und festgestellt, dass mich der Beruf sehr interessiert und mir Spaß machen würde. Ich mag das Endprodukt Leder sowie die Vielfältigkeit und die Tradition, die mit diesem Beruf zusammenhängen.

Welche Voraussetzungen sollte man für diesen Beruf mitbringen?

Einen Hauptschulabschluss mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern, vor allem in Mathe und Chemie. Auf jeden Fall Interesse an Chemie sowie Verantwortungsbereitschaft und Teamfähigkeit.

Wie lange dauert die Ausbildung?

In der Regel drei Jahre, je nach Notendurchschnitt kann die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Wie war die Ausbildung aufgebaut? Gab es Blockunterricht und wie war das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Der Berufsschulunterricht fand in Blöcken statt. Pro Ausbildungsjahr werden zwei Blöcke zu je acht Unterrichtswochen in Reutlingen besucht. Außerdem findet betriebsinterner Unterricht durch den Ausbilder statt.

Sind Sie die ganze Zeit in einer Abteilung geblieben oder haben Sie auch Einblicke in andere bekommen?

Die Auszubildenden erhalten während der Ausbildung Einblick in alle Produktionsabteilungen: die Wasserwerkstatt/Gerberei, die Färberei, die Vorzurichtung und die Zurichtung sowie die Entwicklung. Meine Aufgaben waren je nach Abteilung sehr unterschiedlich und vielseitig.

Hatten Sie eine/n Ausbildungsleiter/in als feste Ansprechpartner/in?

Ja, der Ansprechpartner ist der/die Ausbildungsleiter/in sowie der/die jeweilige Abteilungsleiter/in der Fachabteilung, in der die Ausbildung gerade stattfindet.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich nach dem Abschluss der Ausbildung zum/zur Gerber/in noch weiter zu qualifizieren?

Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa zum/zur „Industriemeister/in Fachrichtung Chemie“ oder das Aufbaustudium zum/zur „Ledertechniker/in“.

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...Industriekauffrau/Industriekaufmann?

Sarah Schwedowski hat bereits als Schülerin Praktika absolviert, unter anderem bei der ITT Bornemann GmbH in Obernkirchen. Jetzt absolviert sie dort eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Das Unternehmen produziert in erster Linie spezielle Pumpen, zum Beispiel die zweispindelige Schraubenspindelpumpe, für den Einsatz bei der Öl- und Gasförderung, aber auch die dazugehörigen Serviceleistungen sowie Produkte, die in der chemischen Industrie, der Marine und in der Lebensmittel- bzw. Pharmabranche eingesetzt werden. Bornemann ist mit Vertretungen und Tochterunternehmen weltweit präsent.

Wie sind Sie zu Ihrer Berufswahl gekommen?

Ich bin durch verschiedene Praktika zu meinem Beruf gekommen. Nicht nur Schulpraktika, sondern auch Ferienpraktika, unter anderem als Industriekauffrau bei der Firma ITT Bornemann GmbH in Obernkirchen. Jetzt bin ich als Auszubildende zur Industriekauffrau bei Bornemann gerade in mein zweites Lehrjahr gestartet. Die Ausbildung ist vielseitig, da ich viele unterschiedliche Abteilungen durchlaufe. Nach dem Abschluss kann ich flexibel sein und mich deutschlandweit bewerben.

Welche Aufgaben fallen in der Ausbildung an und woran arbeiten Sie besonders gerne?

Ich bin hauptsächlich mit typischen kaufmännischen Aufgaben beschäftigt, wie zum Beispiel Anfragen schreiben, Angebote einholen, Bestellungen erstellen, Rechnungen bearbeiten. Es kommen aber viele weitere Arbeiten dazu.

Welche positiven Aspekte bringt die Ausbildung mit sich und worin bestehen besondere Herausforderungen?

Ein positiver Aspekt ist der ständige Menschenkontakt, sowohl mit Kollegen, als auch Kunden und Lieferanten. Mir gefällt auch das eigenständige Arbeiten gut. Als Auszubildende bekomme ich in jeder Abteilung einen eigenen kleinen Aufgabenbereich, für den ich zuständig bin. Dies ist manchmal eine Herausforderung, da sich die Aufgabenfelder sehr unterscheiden, doch die Kollegen helfen mir immer weiter, wenn ich Unterstützung benötige.

Wie schätzen Sie die Zukunft in diesem Beruf ein und wie kann man sich weiter entwickeln?

Es gibt zum Beispiel Studiengänge mit verschiedenen Spezialisierungen oder auch die Möglichkeit, sich mit Fortbildungen weiter zu qualifizieren. In den Bereichen Einkauf oder Vertrieb kann man sich immer weiter fortbilden und flexibler werden. Für die Zukunft glaube ich, dass der Beruf der Industriekauffrau weiterhin gut angesehen bleiben wird.

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...Wirtschaftsingenieur/-in?

Kevin Zysk absolviert bei der ITT Bornemann GmbH ein duales Studium zum Wirtschaftsingenieur und verbindet so seine kaufmännischen und handwerklichen Fähigkeiten miteinander. Vor der Entscheidung für das duale Studium hat er verschiedene Praktika absolviert.

Wie sind Sie bei Ihrer Berufswahl vorgegangen?

Im Jahr 2010, meiner Bewerbungsphase, wurde das duale Studium immer populärer und auch durch die Lehrer des Wirtschaftsgymnasium empfohlen. Eine klassische Ausbildung kam dann für mich nicht mehr in Frage. Da ich vor allem kaufmännische Kenntnisse hatte, mich aber zugleich auch für handwerkliche Tätigkeiten interessierte und interessiere, wollte ich beides in meinem zukünftigen Beruf miteinander verbinden. Ich habe nach dualen Studiengängen und passenden Arbeitgebern gesucht, die genau diese Kombination anbieten. Jetzt stehe ich nach abgeschlossener Ausbildung bei ITT Bornemann am Ende meines Studiums zum Wirtschaftsingenieur.

Haben Sie Praktika gemacht bevor Sie sich für den Beruf entschieden haben? Wie ist Ihre Ausbildung im Einzelnen verlaufen?

Ich habe zuerst ein Praktikum im Viktoria Hotel in Minden im kaufmännischen Bereich abgeleistet und anschließend in den kaufmännischen Abteilungen der Firma Gerdes Kunststofftechnik in Extertal ein Praktikum absolviert. Da mir dieser Bereich lag und ich ein Wirtschaftsabitur gemacht hatte, entschied ich mich für die Ausbildung zum Industriekaufmann in Verbindung mit dem dualen Studium zum Ingenieur.

Welche Aufgaben konnten Sie im Verlauf der Ausbildung übernehmen und welche Arbeiten finden Sie besonders interessant?

Die Aufgaben waren meistens die gleichen wie in den klassischen Ausbildungsberufen. Die Anforderungen stiegen, als ich bereits einige Zeit studierte. Ich musste Erlerntes aus der Fachhochschule mit bereits vorhandenem Wissen ergänzen, um Lösungen für die gestellten kaufmännischen und/oder gewerblichen Aufgaben im Unternehmen zu finden. Besonders interessant ist hierbei die Verbindung zwischen dem theoretisch Erlernten und der praktischen Umsetzung.

Für die meisten Probleme gibt es verschiedene Lösungsansätze, es muss also eine Entscheidung für die beste Variante getroffen werden.

Welche deutlich positiven Aspekte sehen Sie in Ihrem Beruf? Und worin liegen nach Ihrer Einschätzung besondere Herausforderungen?

Der Freiraum und die Selbstständigkeit beim Lösen von Problemen aus unterschiedlichen Bereichen macht für mich die Arbeit als dualer Student einzigartig und interessant. Ein anderer Aspekt, der das Arbeiten im dualen Studium interessant macht, ist die Abwechslung im Arbeitsalltag. Ich mag es, dass ich meine nächsten Aufgaben nicht im Voraus kenne. Als besondere Herausforderungen sehe ich, dass man nicht irgendeinen Weg zum Ziel nimmt, sondern möglichst viele Ansätze und Ideen durchspielt und die beste Lösung auswählt. Sollte man doch einmal keinen Weg haben oder Hilfe benötigen, gibt es immer Kollegen, die weiterhelfen oder Tipps geben.

Wie schätzen Sie die Zukunft in ihrem Beruf ein und welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Die Zukunft als angehender Ingenieur sehe ich als nicht sehr dramatisch an, da zurzeit in jedem Unternehmen und in jeder Branche händeringend nach Fachkräften gesucht wird. „Je mehr ich weiß, desto mehr erkenne ich, dass ich nichts weiß“. Dieses Zitat von Einstein trifft eigentlich genau auf die Arbeit bzw. den Beruf eines dualen Studenten bzw. eines Wirtschaftsingenieurs zu, da man immer wieder Neues lernt, erkennt oder entdeckt. Daher denke ich, dass ich mich zum Beispiel durch einen Masterstudiengang oder durch Schulungen immer weiter fortbilden und entwickeln kann. Wichtig ist, dass es einem immer Spaß macht, denn der Beruf ist für das restliche Leben und nicht nur für den Moment.

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…Industriemechaniker/in?

Marco Brill hat eine Ausbildung zum Industriemechaniker, Fachrichtung Maschinen- und Systemtechnik absolviert und arbeitet in diesem Beruf bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg, einem weltweit tätigen Unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen Verbindungs- und elektronischen Interfacetechnik sowie der industriellen Automatisierungstechnik.

Was hat Sie dazu bewogen, genau diesen Beruf zu ergreifen?

Schon als Jugendlicher habe ich mich immer sehr für Technik interessiert und viel an Mopeds geschraubt. Das hat mir erste technische Erfahrungen gebracht. Mir war daher schon relativ früh klar, dass ich einen Beruf im technischen Bereich erlernen möchte, um Technik mit gestalten zu können.

Haben Sie auch Praktika gemacht? Wenn ja, in welchem Bereich? Und welche Ausbildung haben Sie dann absolviert?

Nach Praktika in der Schulzeit in Metall- und Maschinenbaubetrieben habe ich meine Berufswahl in dieser Richtung getroffen und eine Ausbildung zum Industriemechaniker, Fachrichtung Maschinen- und Systemtechnik, absolviert.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in der Praxis aus - für welche Aufgaben sind Sie zuständig?

Ich arbeite bei Phoenix Contact als Facharbeiter für Technik und Organisation in der Produktion. Meine Hauptaufgaben sind die Wartung, Instandhaltung und Reparatur der Produktionsmaschinen. Zudem arbeiten wir in Teams an der ständigen Weiterentwicklung und Optimierung der Produktionsprozesse. Zu meinen Aufgaben gehören auch das Erfassen und Auswerten von Produktionsdaten sowie das Anlernen und Einarbeiten neuer Mitarbeiter in unserem Team.

Welches sind die positiven Aspekte Ihres Berufs und wo sehen Sie besondere Herausforderungen?

Erst mal sind da natürlich die technischen Herausforderungen, das Arbeiten mit neuesten Technologien in der Produktionstechnik und das kontinuierliche Verbessern der Produktionsmaschinen. Durch das Mitwachsen mit dem technischen Fortschritt und der Teamarbeit mit Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen ergeben sich fortwährend neue Herausforderungen.

Warum würden Sie jungen Menschen raten, diesen Beruf zu ergreifen?

Es handelt sich um einen interessanten Beruf mit ständig neuen Herausforderungen und guten Zukunftschancen.

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... Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Maschinenbau?REINTJES GmbH

Andreas Klass hat eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Maschinenbau absolviert und sich dann weiter spezialisiert als "Technischer Betriebswirt IHK" . Heute arbeitet er als Entwicklungskonstrukteur bei der REINTJES GmbH
in Hameln, einem weltweit tätigen Unternehmen im Bereich der Antriebstechnik.

Welche Ausbildung haben Sie gemacht? Waren auch Praktika dabei?

Ich habe die Berufsausbildung zum Technischen Zeichner Maschinenbau durchlaufen und dann Weiterbildungen zum Staatlich geprüften Techniker und Technischen Betriebswirt IHK besucht. Während der Aus- und Weiterbildungen habe ich auch Praktika gemacht und an Seminaren teilgenommen. Diese haben dazu beigetragen, die Sachverhalte besser zu verstehen, Kenntnisse zu vertiefen und zu festigen.

Welche Tätigkeiten üben Sie am häufigsten aus?

Das Konstruieren und Entwerfen von Getriebebauteilen und den dazugehörigen Anschlussbauteilen ist meine Hauptaufgabe. Dafür nutze ich das Zeichenprogramm CAD. An den entworfenen Bauteilen werden darüber hinaus auch Untersuchungen und Berechnungen mit Hilfe spezieller Programme durchgeführt.

Welche besonderen Interessen oder Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Das Interesse an Technik im allgemeinen und die Bereitschaft, technische Fragestellungen zu analysieren und zu lösen sind wichtig. Dafür muss man manchmal auch bislang unbekannte Wege gehen und offen für Neues sein.

Gibt es spezielle Anforderungen, die der Beruf an Sie stellt?

Ich habe eine abwechslungsreiche Tätigkeit und arbeite hauptsächlich im Team. Die Arbeit findet vor allem im Konstruktionsbüro, aber auch in Bereichen der Fertigung, Montage und auf dem Prüfstand statt. Die Betreuung und die Tests an Prototypen und neuen Produkten in der Felderprobung verlangt eine intensive organisatorische und fachliche Mitarbeit. Dies kann dann auch bedeuten,dass Dienstreisen unternommen werden müssen. Für den Beruf ist es wichtig, gut Englisch zu sprechen.

Warum würden Sie jungen Menschen empfehlen, Ihren Beruf zu erlernen?

Es ist ein interessanter Beruf, der viel Abwechslung bietet. Bei meinen Tätigkeiten gibt es Berührungspunkte zu verschiedensten Arbeitsbereichen, zum Beispiel in der Technik, Logistik oder Organisation.

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…Software Entwickler/in?

Die Berufsbezeichnung „Software Entwickler/in“ wird in der Arbeitswelt heute ständig gebraucht. Aber was genau macht man in diesem Beruf und wie wird man „Software Entwickler/in“? Diese und weitere Fragen haben wir Dennis Altmann gestellt. Er ist „Software Entwickler“ bei der Fagus GreCon Greten GmbH in Alfeld und hat uns interessante Einblicke in seinen Beruf gewährt:

Welche Ausbildung haben Sie gemacht?

Ich habe ein Bachelor- und Masterstudium in Angewandter Informatik absolviert. Dabei habe ich mich auf Anwendungsentwicklung mit der Programmiersprache „C++“ und dem Datenbank-Programm „Qt“ sowie auf Bildverarbeitung spezialisiert.

Welche Tätigkeiten üben Sie am häufigsten aus?

Zu meinen täglichen Aufgaben gehört nicht nur die Entwicklung neuer Software. Diese wird auch regelmäßig angepasst und gewartet. Somit betreue ich Software-Programme über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Bei dieser Arbeit bin ich meist nicht allein, denn oft werden Softwareprobleme im Team besprochen und gelöst.

Welche besonderen Interessen oder Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Wer sich für den Beruf „Software Entwickler“ interessiert, sollte vor allem Verständnis für technische Abläufe, Teamfähigkeit und Kommunikationsfreudigkeit mitbringen. Aber auch gute Englischkenntnisse gehören dazu.

Warum würden Sie jungen Menschen empfehlen, Ihren Beruf zu erlernen?

Es ist ein abwechslungsreicher und kreativer Beruf. Er verbindet technische und kommunikative Aspekte und stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen.

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…Elektroniker/in für Betriebstechnik? weigert-logo

In der Elektrobranche gibt es viele verschiedene Berufe und Spezialisierungen. Um euch einen Einblick in diese Branche zu geben, stellen wir hier den Beruf „Elektroniker/in für Betriebstechnik“ vor. Frank Peithmann arbeitet bei der Weigert Elektronik GmbH in Bückeburg und hat unsere Fragen zu seinem Beruf beantwortet:

Welche Ausbildung haben Sie gemacht?

Ich habe zunächst eine Ausbildung zum Elektroinstallateur gemacht. Nachdem ich einige Berufserfahrung gesammelt hatte, spezialisierte ich mich auf die Arbeit als „Schaltschrankverdrahter“. Später habe ich mich zum „Bereichsleiter Steuerungsbau“ und zum Ausbilder weiterbilden lassen.

Haben Sie auch Praktika absolviert?

Ich habe in meiner Schulzeit zwei Praktika absolviert. Davon eines freiwillig in den Osterferien in einer Kfz- Werkstatt, das andere im Rahmen eines Schulpraktikums. Diese Praktika halfen mir herauszufinden, welche Berufe mir keinen Spaß machen. So konnte ich mich dann besser für die richtige Ausbildung entscheiden.

Welche Tätigkeiten üben Sie am häufigsten aus?

Besonders wichtig sind Arbeitseinteilung und das Erklären der Arbeitsschritte. Ich kontrolliere aber auch Stücklisten und buche Material. Als Ausbilder bereite ich auch oft Ausbildungseinheiten vor und bin für die Dokumentationspflege und Endkontrolle zuständig.

Welche besonderen Interessen oder Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Für diesen Beruf sind technisches Verständnis sowie Spaß an Mathematik und Physik unerlässlich. Man sollte jedoch auch teamfähig sein und Interesse an EDV haben.

Warum würden Sie jungen Menschen empfehlen, Ihren Beruf zu erlernen?

Weil es ein interessanter und abwechslungsreicher Beruf ist, in dem es auch in Zukunft eine hohe Nachfrage an qualifiziertem Personal geben wird.
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…Personalberater/in?

Jens Werhahn ist Inhaber und Personalberater bei der Heads4Solution Personal- und Unternehmensberatung in Burgdorf. Er hat uns einige Fragen über seinen Beruf des Personalberaters beantwortet:

Welche Ausbildung haben Sie gemacht?

Ich habe ein Studium in Betriebswirtschaftslehre absolviert. Danach war ich mehrere Jahre bei einer internationalen Beteiligungsgesellschaft und einem Markenartikelhersteller tätig. Während dieser Zeit war ich auch für Personalthemen verantwortlich und mir wurde deutlich, wie wichtig die Qualität des Managements eines Unternehmens ist. Letztendlich bin ich dann als Quereinsteiger in die Personalberatung gekommen.

Haben Sie auch Praktika absolviert?

Während meiner Universitätszeit habe ich verschiedene interessante Praktika absolviert. Bei einem Praktikum kann man zum einen extrem viel lernen, wenn man sich entsprechend einbringt. Zudem eröffnen einem Praktika die Chance, in interessante die Berufe reinzuschnuppern um bei der letztendlichen eigenen Berufswahl eine fundierte Auswahl treffen zu können.

Welche Tätigkeiten über Sie am häufigsten aus?

Mein Arbeitsalltag besteht zu großen Teilen aus Kommunikation und Analyse.

Arbeiten Sie eher im Team oder allein?

Je nach Auftrag arbeite ich teilweise mit Kollegen zusammen, deren besonderes Know-how mir weiterhelfen kann. Es gibt aber auch Situationen, in denen ich mit meiner Ausbildung allein erfolgreich arbeiten kann.

Welche Interessen oder Fähigkeiten braucht man als Personalberater?

Menschenkenntnis und eine gute Beobachtungsgabe sind absolut notwendig. Dazu das Verständnis über Frage- und Interviewtechniken. Man sollte kommunikationsstark sein, ein sicheres Auftreten besitzen und Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Welche besonderen Anforderungen stellt Ihr Beruf an Sie?

Eine gewisse Reisebereitschaft, da Mandanten oft überregional zu finden sind. Arbeitszeiten am Abend oder am Wochenende gehören daher ebenso zum Alltag eines Personalberaters.

Die Fragen an die Reintjes GmbH, Fagus GreCon Greten GmbH, Weigert Elektronik GmbH und an die Heads4Solution Personal- und Unternehmensberatung stellte Kristin Schmidt, Praktikantin Marketing & Kommunikation bei der Weserbergland AG, im Februar und Juni 2013. Das Interview mit der Phoenix Contact GmbH & Co. KG führte Anja Koser, Praktikantin Marketing & Kommunikation bei der Weserbergland AG, im Dezember 2013. Die Interviews mit ITT Bornemann führte Sinja Suerland, Praktikantin Marketing & Kommunikation im September 2014. Das Gespräch mit Tino Ulrich von Heller Leder führte Carolin Voges, Praktikantin bei der Weserbergland AG, im April 2015. Die Interviews mit Lara Elsner und Cindy Harmening von der Volksbank Hameln-Stadthagen, mit Annemieke Müller von der Sparkasse Hameln-Weserbergland, mit Kevin Walker von der Dr. Paul Lohmann GmbH KG und mit den drei Auszubildenden von Wilkhahn - Wilkening + Hahne GmbH + Co KG führte Ann-Crisitin Aufderheide im März 2016.