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"Traumjob testen, Praktikum machen - Weserbergland AG bietet Online-Börse an"

16.02.2013

Ganz am Anfang des Berufslebens steht die Frage: Was will ich werden? Schüler wie Studenten suchen ihre Traumjobs. Praktika sind einerseits geeignet, Berufe kennenzulernen. Doch ein Praktikum liegt nicht so einfach auf der Straße. Auch hier heißt es schon: Gewusst wie.

Die Schüler des 9. Jahrgangs der Wilhelm-Raabe-Schule waren ebenso lebhaft wie ernsthaft dabei. Sie wollten in der Zeitung auch mal darüber lesen, wie und wo man an einen geeigneten Praktikumsplatz komme. Es sei immer wieder die Rede davon, dass viele Firmen Nachwuchssorgen hätten, dass selbst Handwerksbetriebe hier und dort keine Azubis fänden, doch auf der anderen Seite sei es mit den Praktikumsplätzen nicht überall so weit her. Oder sie seien ihnen unbekannt oder unerreichbar. Doch sei ein Praktikum genau das, was sie suchen würden: Um sich zu orientieren, eine Berufsidee für sich selbst zu testen und herauszufinden, welcher Job später zu ihnen passe und für welchen sie sich eignen. In der Tat ist die Suche nach einem Praktikum für Schüler und Studenten häufig nicht ganz einfach. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der ist im Vorteil.

Diese Sachlage kennend, hat die Weserbergland AG damit begonnen, an dieser Stelle Abhilfe zu schaffen: Mit dem Onlineangebot „Traumjob testen – Praktikum machen“ wollen die Verantwortlichen für die Zielgruppe der 15- bis 20-jährigen Schüler und Studenten ein Angebot schaffen, das jungen Leuten bei der Suche nach einem Praktikumsplatz hilft. Wera Hoek von der Weserbergland AG zeichnet für die Onlinebörse verantwortlich: „Wir veröffentlichen ein wechselndes Angebot mit Praktika in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden.“ Für Hoek liegen die Vorteile vor allem auch für die Unternehmen auf der Hand: „Unser Anliegen ist es, die Unternehmen und die jungen Leute zusammenzubringen. Wir wollen doch alle nach Möglichkeit die jungen Leute für unsere Region erhalten, die das Personal für die Zukunft stellen können und auch sollen.“

Jeder wisse, dass die Großstädte eine besondere Anziehungskraft auf die jungen Leute ausüben. Hoek: „Viele Jüngere habe große Vorstellungen. Doch gerade das Praktikum vermittelt erste Arbeitserfahrungen und sorgt dafür, dass junge Menschen die Wirtschaft, Unternehmen und die Region besser kennenlernen und im besten Fall auch schätzen lernen.“ Und klar sei doch wohl eines: „Man muss die Unternehmen der Region schon kennen, wenn man die Zukunftschancen der Region einschätzen können will.“

Bild zum Artikel der DeWeZet 16.02.13_Wal

Foto: Haben eine tragende Rolle bei der Praktikumsbörse: Wera Hoek (li.) und Kristin Schmidt, die selbst Praktikantin ist. (Foto: Wal)

Was die Internet-Börse nicht will, ist selbst vermitteln. Hoek: „Wir machen kein Matching für die Betriebe.“ Vielmehr sollen Transparenz und ein Überblick geschaffen werden, was es am Praktikumsmarkt so alles gebe. Ihr Publikum erreicht die Stellenbörse über Tageszeitungen, Online-Werbung, Schülerzeitungen, Messen wie „HIT“ oder „IMA“, einen Newsletter – und „selbstverständlich sind wir auch auf Facebook“. Schließlich müsse man, so Hoek, die jungen Leute dort abholen, wo sie sich für gewöhnlich aufhalten. Und das sei eben das Internet: „Zum Beispiel haben wir bei den Zugriffen unserer Online-Werbung auf dewezet.de Superwerte“, sagt Hoek. Und auf der Homepage der Weserbergland AG klicken sich 60 Prozent der Besucher dann tatsächlich in die Bereiche Praktika, Jobs, Arbeitgeber.

Ein wichtiges Thema also, denn wer will schon einen Beruf ergreifen, ohne vorher mal „geschnuppert“ zu haben. Ramona Fiebig, Praktikantin bei der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, bestätigt: „Meiner Meinung nach kann man durch ein Praktikum Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln und feststellen, ob der aktuelle Traumberuf tatsächlich zu einem passt oder nicht. Auch negative Erfahrungen können wichtige Erfahrungen sein.“

Die Praktikumsbörse geht mittlerweile ins dritte Jahr, der Name hat sich zwischendurch geändert, was heute „Traumjob testen“ heißt, nannte sich früher „Praktikumsnetzwerk“. Die Idee dazu hatte, wie passend, damals eine Praktikantin der Weserbergland AG. Das, was daraus entstanden ist, kann sich sehen lassen, ist jedoch auch noch ausbaufähig. 30 Treffer zeigt die Praktika-Liste an, bei Tausenden von Schülern im Weserbergland mutet die Zahl eher gering an. Jedoch liest sich das Angebot wie ein „Who is who?“ der regionalen Wirtschaftsunternehmen: Ob nun das Hamelner BHW einen Praktikanten im Bereich Personalmanagement sucht, Dr. Paul Lohmann mit Pharmatechnik oder Symrise mit Wirtschaftschemie locken, die Faurecia Autositze GmbH in Stadthagen gleichermaßen für den kaufmännischen wie technischen Bereich sucht, oder auch Lenze SE für die Bereiche Elektrotechnik sowie Mechatronik – viele wohlklingende Namen sind in dieser Online-Börse vertreten.

In jedem Einzelfall muss es passen, der Praktikant und das Unternehmen müssen füreinander geschaffen sein. Hoek will sich auf kein ideales Alter festlegen, doch weiß auch sie, dass Praktika nicht zu früh kommen sollten: „Wir können keine Empfehlung für ,das richtige Alter’ abgeben, viel wichtiger als das reine Alter ist ohnehin die Persönlichkeitsentwicklung.“ Über den grundsätzlichen Nutzen von Praktikantenerfahrungen gibt es keine zwei Meinungen. Hans-Ulrich Born, Vorstand der Weserbergland AG, weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern, aber auch aus eigener Erfahrung: „Wenn junge Leute lernen oder studieren, zwei- bis dreimal abbiegen und sie mehrfach versuchen, sich zu orientieren, dann kommen sie zu spät ans Gerät. Deshalb ist eine frühzeitige Orientierung so wichtig.“ Und für viele Firmen sei es eine gute Möglichkeit, Bewerber frühzeitig kennenzulernen. Born: „Unsere Börse ist für die Unternehmen so etwas wie ein silbernes Tablett: Wenn ich junge Leute für drei bis sechs Monate bekomme, dann kann ich gut beurteilen, ob sie sich für meinen Betrieb eignen.“

Ehemalige Praktikanten erzählen von ihren Erfahrungen. Elena Gorte zum Beispiel, sie ist heute Referentin für Aus- und Weiterbildung bei der Lenze SE in Aerzen: „Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften habe ich ein dreimonatiges Praktikum in der Personalabteilung der Lenze SE absolviert. Durch das Praktikum fand ich den Weg in meinen Traumberuf.“ Bis dahin ist für gewöhnlich ein längerer Weg, da Orientierung gerade für junge Leute ein fließender Prozess ist. Damit es bei der Suche und Auswahl eines Praktikumsplatzes besser flutscht, geben Hoek und Born einige Tipps:

  • Persönliches Interesse: Bewerber sollten sich vorab informieren. Vor allem sollten sie ihre persönlichen Stärken kennen, ihre Möglichkeiten ausloten und sich über die Bedingungen ihrer Wunschberufe genauestens informieren.
  • Eigeninitiative: Wer ein Praktikum sucht, der sollte nicht darauf warten, bis die Praktikumsstelle zu ihm kommt. Born: „Man darf Unternehmen anrufen, ihnen eine Mail schreiben oder auch klingeln und persönlich vorstellig werden. Eigeninitiative ist durchaus gefragt. Firmen nehmen gerne junge Leute, die sich etwas trauen. Außerdem könnte es der Letzte sein, der klingelt.“
  • Interesse streuen: Wer sucht, sollte darüber reden. Offensiv agieren, nicht verstecken, lautet die Devise. Bewerber, die ihre Wünsche im Verwandten- und Bekanntenkreis, in der Schule und bei Firmen kommunizieren, haben größere Chancen.

Quelle: DeWeZet, 16.02.2013

"Traumjob testen": Praktikum bei Phönix Contact

16.08.2012

Am 15.08.2012 sendete Radio Aktiv ein Interview mit Personalverantwortlichen und Praktikanten der Phönix Contact GmbH zum Thema "Traumjob testen - Praktikum machen".

Hier der Beitrag:

Region Weserbergland: Die Weserbergland AG hat im Rahmen ihrer Kampagne „Wirtschaftsraum Weserbergland“ die Online-Praktikumsbörse „Traumjob testen“ gestartet. Unter anderem ist die Phoenix Contact GmbH ein Betrieb, in den man reinschnuppern kann. Max Lange berichtet...

Interview hören

Quelle: Radio Aktiv, 15.08.2012

Interview mit Radio Aktiv zu "Traumjob testen"

17.07.2012

Jeanine Rudat von Radio Aktiv im Gespräch mit Wera Hoek und Uta Johlen von der Weserbergland AG. Thema: "Traumjob testen" - was bietet die Praktikumsbörse und weshalb lohnt es sich, ein Unternehmenspraktikum zu machen?

Hier der Beitrag:

Region Weserbergland: Jeanine Rudat berichtet über die Praktikumsinitiative der Weserbergland AG "Traumjob testen"...

Interview hören

Quelle: Radio Aktiv, 16.07.2012

Weserbergland AG bietet Arbeitgebern Willkommensmappe für Bewerber an

25.02.2012

LANDKREIS (em). Die Kampagne "Wirtschaftsraum Weserbergland" der Weserbergland Aktiengesellschaft bietet Arbeitsgebern in der Region ab sofort eine "Willkommensmappe" an, mit der sie Bewerber und zukünftige Mitarbeiter positiv ansprechen und über die Vorzüge des Weserberglands als Lebens- und Arbeitsregion informieren können. Anfang Februar  überreichten Thomas Kexel , Aufsichtsratsvorsitzender und Hans-Ulrich Born, Vorstand der Weserbergland AG eine erste Bestellung über zehn "Willkommensmappen" an die Firma Bornemann GmbH aus Obernkirchen. "Der Gewinn qualifizierter Mitarbeiter ist für die Zukunft von Bornemann von großer Bedeutung. Der Bedarf an Fachkräften lässt sich nicht immer mit Bewerbern aus dem näheren Umfeld decken, auch wenn wir großen Wert auf die regionale Verbundenheit mit der Stadt Obernkirchen und dem Landkreis Schaumburg legen", sagte Anke Westphal, Personalleiterin von Bornemann Pumps. "Unser Ziel ist es, mit der Willkommensmappe Bewerber aus anderen Landesteilen für die Region Weserbergland und unser Unternehmen zu begeistern." Besonders gelungen sei, dass die Mappe auf dem beigefügten USB-Stick gut mit unternehmensinternen Unterlagen ergänzt werden könne.

Foto: Wegweiser durch das Weserbergland: Anke Westphal von der Firma Bornemann GmbH freut sich über den Erwerb der Willkommensmappen.

"Wir freuen uns über die gute Akzeptanz unseres neuen Serviceangebots. Auch weiterhin möchten wir den Unternehmen im Wirtschaftsraum vor allem im Bereich des Arbeitgebermarketings Unterstützung anbieten. Wir tauschen uns dazu mit unseren aktuell rund 30 Kampagnen-Partnern aus und laden auch weitere interessierte Unternehmen jederzeit herzlich ein, sich an der Kampagne aktiv zu beteiligen", betonte Hans-Ulrich Born.
Die Mappe enthält eine Imagebroschüre über den Wirtschaftsraum Weserbergland und ein Gutscheinheft mit 20 hochwertigen Angeboten von Kooperationspartnern aus den Bereichen Freizeit, Bildung und Kultur. Das Gutscheinheft bietet den Nutzern gleichwertige Angebote aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg an. Es kann auf diese Weise als Wegweiser gelten, der zu vielfältigen attraktiven Angeboten führt. Ergänzt wird die Mappe durch einen USB-Stick, der einen Imagefilm über den Wirtschaftsraum sowie Zahlen, Daten und Fakten zur Region enthält. Aus Wunsch beinhaltet die Mappe auch touristische Informationen, zum Beispiel eine Entdecker- oder Radwanderkarte. Unternehmen können zusätzlich ihre Firmenbroschüren in die Mappe legen oder weitere für den Bewerber nützliche Informationen auf dem USB-Stick speichern. Auskunft über Preise und Konditionen für den Erwerb der Willkommensmappe erhalten interessierte Unternehmen direkt bei der Weserbergland AG.

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, 25./26. Februar 2012

Radio Aktiv über die "Willkommensmappe"

10.02.2012

Landkreis Hameln-Pyrmont: Das Weserbergland nach vorn bringen, das Weserbergland wirtschaftlich gut aufstellen. Das ist das Ziel der Weserbergland AG. Unter anderem mit der Kampagne “Wirtschaftsraum Weserbergland” soll das geschehen. Und im Rahmen dieser Kampagne wurde nun ein neues Projekt vorgestellt. Jens Nietsch berichtet.

Hier hören Sie den Beitrag

QUELLE: RADIO AKTIV, 10.02.2012

Gesamt: 16 Treffer

Kontakt

Wera Hoek

Marketing & Kommunikation

Fon: 05151 / 585 1007
Fax: 049 5151 / 585 1099
w.hoek@weserberglandag.de

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